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Improvisierte Zweckmäßigkeit
eine Soirée zum Buchprojekt "A-Zet"
(von und mit AC Hottich, Zaha Hadid (angefragt), Susanne Schindler (Arch+) und Christopher Dell, DRA/Institut f. Improvisationstechnologie)
http://www.ac-hottich.de
teilnehmer

Das Gesamtprojekt versteht sich als neutrale Projektionsfläche auf der das aktuelle Verhältnis von Gesellschaft, Architektur und Architekten abgebildet wird. Insofern wird mit dem Verweis des „consultings“ in der Namensgebung und dem schwarzen Rollkragenpullover im Logo, der eigene Berufsstand formal auf gängige Klischees und vordergründige Erwartungen reduziert. Diese bereits im Ansatz banale Verkürzung verunsichert und provoziert in der Folge eine Selbstreflexion der Disziplin.

Seit 1999 wurden von AC HOTTICH mehrere Projekte in Form von Persiflagen auf Architektenwettbewerbe initiert, durchgeführt und im Anschluss ausgestellt :
Aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen [Medienstars I Religion I Soap-Operas] wurden aufgegriffen und in einen scheinbar surrealen Bezug zu Fragen der Architektur gesetzt.

Die Wettbewerbsauslobungen werden dabei bewusst ironisch gestaltet, so dass der Charakter einer Lockerungsübung unterstrichen wird und bei den Autoren den Wunsch nach einer konzeptuell eigenständigen Arbeit zu stimulieren. Die eingereichten Beiträge meist junger Teilnehmer bestätigen diese Strategie und verweisen auf eine neue Lust sich zu öffnen und das Komplexe und Konzeptuelle als wesentlichen Bestandteil ihrer Disziplin zu begreifen.

Biografie

AC Hottich ist ein künstlerisches Projekt des Architekten-Duos Mario Hohmann und Stefan Rettich zur Förderung der Architekturkommunikation und deren Rückkopplung auf das Selbstverständnis von Architektur. Als imaginäres "Consult-Büro" initiiert AC Hottich seit 1999 interaktive Projekte in Form von Persiflagen auf Architektenwettbewerbe und stellt die eingereichten Beiträge im Anschluss öffentlich aus und zur Diskussion.

Aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen [Medienstars I Religion I Soap-Operas] wurden dabei aufgegriffen und in einen scheinbar surrealen Bezug zu Fragen der Architektur gesetzt.
Das aktuelle Projekt ist eine Essay-Sammlung. 26 jüngere Architekten und Artverwandte definieren Grundbegriffe der Architektur aus ihrer individuellen Sicht heraus neu.

Mario Hohmann (geb. 1973) ist freischaffender Architekt in Berlin.
Stefan Rettich (geb. 1968) ist Partner bei KARO in Leipzig und ist Gründungsmitglied des Architektennetzwerkes L21.

     
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