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Dies ist das Motto
des baudelairschen Flaneurs, der alle räumlichen und topografischen
Strukturen - wie zufällig und unkontrolliert ihre Funktionen auch
erscheinen mögen - als ein territoriales System von Zeichen interpretiert.
Mit diesem Ansatz wird das gewöhnlichste und trivialste Phänomen
mit Bedeutung gefüllt und in eine Netz semantischer Flüsse verwoben.
Diese führen zu einer Reihe von Diskursen, die unterschiedlich und
unerwartet sind. Belgrads "wilder" Flohmarkt, der für ein
ganzes Jahrzehnt von lokalen Künstlern als heterotopischer Ort gefeiert
wurde und unabhängig von Technologien der Vorherbestimmung und Kontrolle
existierte, ist komplett von diesem Motto geprägt. Die Bilder setzen
isolierte Fragmente des Ortes in Szene, wobei vor allen Dingen Gruppierungen
von verschiedenen Objekten dokumentiert werden. Diese sollen auf einige
spezifische Logiken einer kontingenten Pluralität verweisen, die
die entscheidenden Prinzipien strukturieren und die verschiedenen kulturellen,
ökonomischen, demografischen, soziologischen, ökologischen und
politischen Hintergründe von der Mikro- zur Makroebene beleuchtet.
Biografie
Mihael Milunovic arbeitet als Künstler und beschäftigt sich
mit verschiedenen Medien, von Malerei bis Bildhauerei und ortsgebundenen
Installationen und ambient settings. Mit verschiedenen Medien setzt er
seine spezifischen Installationen und Stimmungen um. Sein derzeitiger
Fokus liegt auf para-architektonischen Konstruktionen, die in einer skulpturalen
Art entworfen und dann in den physischen Raum der Galerie plaziert werden
- im Internet und/oder im Freien.
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