|
Mit Bildern anonymer
moderner Gebäude aus informell besiedelten Vororten fragt de la Barra
nach dem vorrangig vermittelten Bild von Mexico City und der Generierung
einer volkstümlichen Moderne. Dabei gibt er einen Überblick
über die städtische und architektonische Praxis in Mexico City.
Sueño de Casa Propia der Traum vom eigenen Haus
ist eine Serie von Dias, die während verschiedener Spaziergänge
durch die informell besiedelten Vororte von Mexico City entstanden sind.
Sie zeigen unterschiedliche Stadien von Besiedlung und Entwicklungen in
den Siedlungen und hinterfragen dabei die gängigen Klischees und
Rezeptionsweisen. Dabei werden sie als Varianten einer selbstgenerierten,
volkstümlichen Moderne gezeigt. Weitere Studien zu ähnlichen
Situationen in Columbia, Brasilien und Puerto Rico sind derzeit in Arbeit.
Biografie
Pablo Leon de la Barra ist Künstler und Kurator, geboren 1972 in
Mexico City, lebt und arbeitet in London. In seinen Arbeiten hinterfragt
er die Migration, Aneignung, Übersetzung und Differenzierung zeitgenössischer
Kulturproduktion innerhalb verschiedener räumlicher Zusammenhänge
und deren öffentliche und private Erscheinungsformen.
Zusammen mit Beatriz Lopez und Sebastian
Ramirez ist er Co-Direktor der Galerie 24/7 in London. 24/7 versteht sich
als eine spontan arbeitende, internationale low-budget Galerie, die sich
auf die Präsentation von Künstlern und Positionen außerhalb
des gängigen Kunstmarkts konzentriert. Sie haben sonst nur eine geringe
Präsenz in London.
|