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Die erste der drei Gruppenausstellungen von Transformers präsentiert diverse Strategien der Aneignung urbaner Landschaften: Maria Papadimitrious Found Works Bilder aus der Roma Siedlung in Mendini am Stadtrand von Athen ist eine ironische Anspielung auf international vermarktete Kunst. Claudia Basrawi und Florian Braun betrachten die psychogeografische Begegnung mit der Stadt als eine Möglichkeit, eine über die Grenzen gehende Realität auszudrücken; mit einem subjektiven Blick. Die Untersuchungen und Fragebögen von büro international deuten partizipatorische Strategien an und beziehen sich auf die situationistischen Praktiken zur Erfahrung des urbanen Raumes. Raum soll eingenommen und angeeignet werden, wenn auch nur für einen Moment: Die Architekten Deadline und der Künstler Santiago Cirugeda erzeugen eine Choreografie von Situationen in unterbewerteten oder brachliegenden öffentlichen Räumen. Indem legale Schlupflöcher gezielt ausgenutzt werden, eröffnen sich Möglichkeiten, mit vorgegebenen Regeln zu spielen und Entscheidungen der städteplanerischen Politik in Frage zu stellen. Der Architekt Benjamin Foerster-Baldenius demonstriert mit dem Projekt Hotel Neustadt eine architektonische Strategie, um die Jugend von Halle Neustadt in einer einzigartigen Zwischennutzung einzubeziehen. Die Gegend ist von einer chronischen Abwanderung und steigenden Arbeitslosenquote gezeichnet. Mit seinem Entwurf eines Einfamilienhauses in einem Berliner Schrebergarten werden in kleinerem Maßstab strenge Bauvorschriften umschifft um eine hybride Architektur entstehen zu lassen. In Spaces of Uncertainty haben die Architekten Kenny Cupers und Markus Miessen die Psychologie der Zwischenräume in London, Berlin und Brüssel untersucht, mit der für diese urbanen Grenzgebiete typischen, unbeständigen Architektur. Eine weitere Untersuchung, die sich mehr mit dem harten Realismus als mit glanzvoller, repräsentativer Architektur befasst, ist das Werk von Pablo Leon de la Barra: die namenlosen Häuser der wuchernden Siedlungen am Rand von Mexico City erzählen auf ihre Weise von einer funktionalen Moderne. Eine spezielle Architektursprache spricht auch restmodern.de in diesem Archiv gewährt uns der scharfsinnige Blick von Oliver Elser und Andreas Muhs Einblick in zahlreiche architektonische Details von Berlins bislang unbeachteten Gebäuden aus den 60er bis 80er Jahren vom Bau bis zum Ornament. Sie erfreuen sich dabei wachsender Popularität. In zwei räumlichen Eingriffen installieren Raumlabor und Studenten der BTU Cottbus das >gocji<, eine eigenwillige Architektur, die den Raum als sozialen Anziehungspunkt und ein Zentrum der Aufmerksamkeit definiert. wallpaperwall, eine Installation von Studenten der Bartlett School of Architecture, verwandelt Details aus der Stadtlandschaft in Ornament durch eine doppelseitige Intervention. vortrag:Transforming Practice die Zusammenarbeit mit der Roma Community in Mendini, Athen künstlerische und planerische Strategien für die Besetzung des öffentlichen Raumes durch die Bürger und das Aufspüren von Gesetzeslücken zur Entwicklung von parasitären und temporären Architekturen in der Stadt die geplante Kooperation zwischen COOPA ROCA aus Rio de Janeiro und der Volksbühne Berlin, und die einzigartige Verwandlung von Recycling-Material durch die Woman's Artisan Cooperative aus Rocinha, der größten Favela in Rio de Janeiro vortrag: Reinventing DIY: Bending the rules and shaping your space über "Slender Bender" - vom Trotzen gegen konventionelle Bauprozesse und über Strategien der Selbstständigkeit. partizipatorische Architekturstrategien - Vorstellung der Projekte Treat in Berlin and the Hotel Neustadt in Halle Spector - ein künstlerisches Rechercheprojekt in Halle zur Schrumpfenden Stadt über die Verwandlung einer Schule durch von Kindern erdachte phantastische Architektur Speeed Investor: Schneller als die Stadt erlaubt vortrag: The opulence of the ordinary über die informellen Strukturen in Favelas und ihre Relevanz für die architektektonische und künstlerische Praxis Direktoren des Caracas Think Tank, präsentieren ein langfristig angelegtes interdisziplinäres Projekt zu den Favelas (Barrios) über urbane Psychographie |
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