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Transformers reflektiert die Tendenzen aktueller architektonischer Praxis und zeitgenössischer Kunst mit urbanem Fokus. Diese Nebeneinanderstellung der Disziplinen soll eine Poetik der Praxis aufzeigen, die zugleich informieren und eine Transformation in der Wahrnehmung und dem Gestalten der gebauten Umgebung erzeugen soll. Als Folge betrachtet man bestehende Architekturen und den unmittelbaren urbanen Raum als Ausgangspunkt und Basis dieser Transformation.

Gemeinsame Strategien in der partizipatorischen architektonischen Praxis und spontane Interventionen im öffentlichen Raum tragen zur Reaktivierung oder Rückeroberung von urbanem Terrain bei, das sonst kaum Beachtung findet oder dessen Entwicklung durch das Fehlen öffentlicher Finanzierung behindert wird. Es scheint, dass ein Mangel an Ressourcen - wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen und in stark kontrastierenden städtischen Kontexten - zu vergleichbaren Prozessen der "Reaktivierung" und Änderung des baulichen Bestands mit der aktiven Beteiligung der Einwohner führt. Diese vereinenden Interessen von Architekten von Berlin über Sao Paolo bis Mexico City reflektiert die Veranstaltungsreihe.
(Francesca Ferguson, Kuratorin)


In den 3 Phasen beschäftigt sich Transformers mit

Künstlern und Architekten als Aktivisten, die die Stadt und ihre Zwischenräume erfassen und eine veränderte Wahrnehmung des städtischen Terrains greifbar machen

dem Ausreizen und Verschieben der Regeln und Materialien, die die architektonische und planerische Praxis bestimmen

der ungeplanten, teils anarchischen Stadtentwicklung Belgrads und ihrer einzigartigen hybriden Architektur
(kuratiert von Srdjan Jovanovic Weiss, Stevan Vukovic, Katherine Carl, Sabine von Fischer)

den Einflüssen der Daten- und Informationsströme auf den architektonischen Raum und den neuen Begriffen der Architektur im Zeitalter der Informationsgesellschaft
     
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